Besichtigung Viskulenhof

Glück hatten die Unternehmerfrauen bei der Besichtigung des Bauvorhabens Viskulenhof: nicht nur, dass sie die exzellente Lage mit Blick auf den alten Kran am Stint und auf die Nicolaikirche aus dem obersten Stockwerk bewundern konnten, sie durften dank Manfred Schulte und seiner lieben Frau Fee einen Blick in alle Wohnungen werfen, da die esten Mieter erst Ende März einziehen werden. In das historisch-moderne Gebäude sollen zwei Läden im Erdgechoss und in den vier Stockwerken darüber zwölf Wohnungen (zwei bis fünf Zimmer) entstehen. Die Standfestigkeit des Gebäudes im schwammigen, Ilmenau nahen Untergrund kann nur durch eine erhebliche An-zahl Stützpfeiler gewährleistet werden. Die Steine des alten Mauerwerks finden bei der Sanierung wieder Verwendung. "Die Reiniung der Altsteine erfordert einen sehr hohen Arbeitsaufwand", so Manfred Schulte. Eine Fundgrube auch für Archäologen. Eine alte Grundmauer vermutlich aus dem 14.ten Jahrhundert wurde gefunden, neben Trinkgeschirr konnten weitere Dinge aus dem täglichen Leben des Mittelalters geborgen werden. Auch das nächste "Projekt" der Schulte Bauregie durften wir direkt nebenan besichtigen. Besonders interessant: in diesem Riesengebäude hatte seit Beginn der 60er Jahre eine WG gelebt, die erst vor kurzem ausziehen musste. Die interessante Baubesichtigung endete in Ochis Barcelona, wo noch ausgiebig über die teilweise extrem verwinkelten Wohneinheiten im Viskuenhof diskutiert wurde. Übigens - es sind bereits alle Wohnungen verkauft!
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