Stammtisch UFH/Junghandwerk im Wasserturm zu Lüneburg

Vertreter aus den verschiedensten Bereichen fanden sich an diesem Abend im Wasserturm ein, um gemeinsam mit  dem Leiter der Hauptschule Stadtmitte,  Uwe Wegener,  über Möglichkeiten seiner Schüler zu diskutieren, einen Ausbildungsberuf im Handwerk zu finden. Zunächst einmal wurden die Teilnehmer von zwei Schülerinnen des Projektes "Wasserturm" durch das historische Gebäude geführt und erfuhren viel Wissenswertes über Technik und Geschichte. Die beiden Führerinnen aus einer 10.ten Klasse ernteten sehr viel Lob für ihre Professionalität. Im Anschluss stellte das Projekt "Catering" sein Können unter Beweis und wartete mit einem tollen Schnittchen-Buffet und Prosecco auf. Nach dieser köstlichen Stärkung erklärte Herr Wegener zunächst das Konzept seiner Schule. Im Vordergrund stehe die Förderung des Selbstbewußtseins, der Verantwortungsbereitschaft, der Zuverlässigkeit und des Durchhaltsvermögens der Schüler. Mit dem BGJ wurde erfolgreich ein Besuchstag durchgeführt, an dem die Hauptschüler die Möglich-keit bekamen, unter Betreuung eines BGJ-Schülers selbst einmal zu mauern, zu hobeln etc. Ab Februar 2009 gibt es an der Hauptsschule Stadtmitte und an der Johannes-Rabeler-Schule einen Berufsstartbegleiter, der ausgewählten Schülern bei der Berufsorientierung helfen soll. Beide nahmen an der Veranstaltung teil und stellten sich kurz vor. Von Handwerkerseite wurde moniert, dass die Auszubildenden zwar oft handwerklich sehr gute Fähigkeiten mitbrächten, aber leider schulisch nicht die geforderten Leistungen erbringen. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Schule und Betrieb wäre wünschenswert. Ähnlich verhalte es sich mit Praktikanten. Außerdem seien die schulischen Anforderungen mittlerweile auch etwas übersteigert und nicht mehr der Realität entsprechend. Es fand ein reger, nicht enden wollender Austausch zwischen allen Teilnehmern statt. 

Und übrigens - den Catering-Service kann man auch für private Zwecke mieten. Es wurden schon mehrere Großveranstaltungen von den Schülern dieses Projektes, die ab der 5.ten Klasse daran teilnehmen können, mit Bravour gemeistert.    


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