"Banken können nicht zuhören, wollen aber alles wissen"

Wer kennt das Gefühl nicht? Der Banker als Bedrohung? Hai oder Delphin?
Hr. Heiko Ernst vom Vorstand der Volksbank Lüneburg hat den UFH-Frauen - an Hand verschiedener Beispiele - in einem amüsanten Vortrag die Interessen seiner Kollegen an den Betrieben erklärt.

Der Banker als Beifahrer im Auto unseres Betriebes. In guten Zeiten, wenn die Geschäfte laufen, fährt er nur als schlummernder Beifahrer mit. Sollten sich jedoch Kurven und Abhänge im Laufe der Fahrt zeigen, und die Kommunikation zwischen Betrieb und Bank ist eingeschlafen, dann kann es schnell mal passieren, das sich der Beifahrer, bei einem starken Bremsmanöver, den Kopf an der Scheibe stößt.

Um diese unangenehme Situation zu vermeiden, sollten Gespräche und Beratungen zwischen den Firmen und dem Banker zur rechten Zeit stattfinden, um immer eine ideale Lösung für beide Seiten zu entwickeln.

Das Selbstverständnis der Volksbank LG beruht auf genossenschaftlichen Prinzipien und ist mit dem Gremium des Vorstandes um die Förderung der Mitglieder bemüht. Dieses Prinzip soll auch von den Mitarbeitern gelebt werden. Herr Ernst gibt zu, dass dies nicht immer optimal gelingt. Jedoch wird immer mehr Wert auf die soziale Kompetenz der Mitarbeiter gelegt.

Mit seinen bildhaften Geschichten konnte Herr Ernst die Seite der Banker amüsant erklären und die unbedingt erforderliche Offenheit zwischen beiden Partnern veranschaulichen.


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