Jahreswechselseminar in der IKK

Bereits im letzten Jahr waren die Unternehmerfrauen häufig zu Gast bei der IKK, und nicht nur wegen der gebotenen hervorragenden Beköstigung sondern in erster Linie wegen der umfangreichen Informationen. Das bestätigte einmal mehr die gut besuchte Auftaktveranstaltung zum Jahreswechsel. Flexibel wurde aus aktuellem Anlass von den Referenten Herrn Wenzel, IDUNA/NOVA, Herrn Ehresmann und Herrn Kubelke,IKK, das neue Patientenrecht nicht aus Sicht des Arbeitsgebers sondern eher aus der Sicht der angestellten Unternehmerfrau beleuchtet, da großes Interesse daran herrschte, welche Kosten zukünftig von den gesetzlichen Krankenkassen noch getragen werden und in welchen Bereichen zusätzlich privat abgesichert werden muss. Herr Wenzel stellte in anschaulichen Rechenbeispielen dar, welche Kosten von den Krankenkassen z. B. bei Zahnersatz getragen werden, wie hoch der Eigenteil ist und was von der Zusatzversicherung übernommen wird. Der Irrglaube, dass man eine 5-jährige Wartezeit auf Leistungen hat, wurde von Herrn Wenzel nicht bestätigt. Bereits 8 Monate nach Abschluss wird geleistet - allerdings nach Zugehörigkeit gestaffelt. Sein grundsätzlicher Rat: je eher der Abschluss einer Zusatzversicherung erfolgt - desto niedriger der Beitrag. Im Bereich der gesetzlichen Versicherung dürfen sich zukünftig schwerkranke Patienten in Krankenhäusern ambulant behandeln lassen, von der Impfkommission empfohlene Impfungen werden von der Kasse (10,00 € Eigenanteil) übernommen, bei Selbstverschulden für die Ursache einer Krankheit erfolgt eine höhere Belastung des Patienten, das Recht auf häusliche Pflege besteht und chronisch kranke Patieten werden stärker belastet, wenn sie nicht regelmäßig an den Früherkennungstest teilgenommen haben. Ab April 2007 werden von den Krankenkassen Tarife mit Selbstbehalt angeboten oder es erfolgt bei Nicht-in-Anspruchnahme von Krankenkassenleistungen eine Rückerstattung. Ab Januar 2009 sollen alle Beiträge vereinheitlicht werden. Für den Fall, dass die Kasse mit den ihr prozentual zugewiesenen Beiträgen nicht auskommt, wird eine Umlage erhoben. Grundsätzlich gilt zukünftig, dass die Versicherungen niemanden mehr ablehnen dürfen.  Wissens-wertes gab es auch zum neuen Elternrecht.
Viele Fragen wurden von den Unternehmerfrauen gestellt und von den Referenten gern beantwortet. Vielen Dank an dieser Stelle an IKK und IDUNA/NOVA für die rundum gelungene Ver- anstaltung!
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