Digitale Signaturen im Betrieb sinnvoll einsetzen

Zu einer Gemeinschaftsveranstaltung hatten das Junghandwerk und die Unternehmerfrauen ihre Mitglieder in die Handwerkskammer Lüneburg eingeladen. Udo Kaethner, Berater für Internet und eCommerce der HWK, erläuterte zunächst die technischen Voraussetzungen und Funktionswege für  die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Was ist überhaupt eine elektronische Signatur? Im heutigen Zeitalter des Internets dient sie zur rechtsverbindlichen Erledigung von Vorgängen. Erhöhung der Sicherheit wird durch einen personifizierten Schlüssel gegeben.
Einsatzmöglichkeiten im automatisierten gerichtlichen Mahnverfahren wurden von Herrn Schenk, Amtsgericht Uelzen, anhand eines Beispieles erläutert. Eine Verkürzung der Zustellung von Mahnbescheiden um ca. 2 Wochen ist bei Einsatz der elektronischen Signatur erreichbar und verhilft so, dem Gläubiger zu einer schnelleren Zahlung.

Herr Böker, ebenfalls Mitarbeiter der HWK, erläuterte den Vorteil des Einsatzes im Handelsbereich. Vor allen Dingen bei der Erstellung eines Ursprungszeugnisses für den Außenhandel läßt sich die digitale Signatur einsetzen. Aber auch für das Erstellen von Rechnungen, Lieferscheinen, Bestellungen etc. gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Für Einsteiger ist bei der HWK ein Komplettpaket "Fair-Play" bereits für 177,00 € mit SmardCard, DE-CODA Security Suite und Kartenlesegerät erhältlich. Aber auch die Sparkassen haben kürzlich intern die Anschaffung einer solchen Karte für ihre Kunden beschlossen.

Ein insgesamt interessanter Vortrag, der einen Blick in die Zukunft zuließ. Frau Bockelmann und Frau Pols überreichten den Referenten ein kleines Dankeschön.


[zurück]